Mein beruflicher Hintergrund liegt im internationalen Unternehmensumfeld.
Ich habe Betriebswirtschaft studiert und anschließend einen Master mit Schwerpunkt Human Resources abgeschlossen. Während meiner Ausbildung und beruflichen Stationen in Deutschland, Dänemark, New York, Neuseeland und Österreich habe ich erlebt, wie unterschiedlich Organisationen funktionieren und wie stark Führung den Unterschied macht.
In meiner Arbeit im HR-Kontext großer Unternehmen wie Deloitte, McDonald’s Österreich, Sanofi und Arla habe ich viele Führungskräfte erlebt: oftmals engagierte Menschen, die Verantwortung übernehmen wollten und gleichzeitig unter hohem Druck standen.
Dabei wurde mir zunehmend klar, dass Führung in Organisationen oft unterschätzt wird. Sie erscheint selbstverständlich in Stellenbeschreibungen, aber im Alltag bleibt wenig Zeit, sie wirklich zu entwickeln.
Aus eigener Erfahrung erlebte ich, dass viele Leadership-Programme genau dort an ihre Grenzen stoßen, wo Führung tatsächlich stattfindet: im Verhalten, in der Wirkung auf andere und im täglichen Miteinander.
Führung ist eine der wenigen Rollen, in denen das eigene Verhalten so unmittelbar Auswirkungen auf andere Menschen hat.
Klarheit oder Unsicherheit, Vertrauen oder Distanz, Orientierung oder Verwirrung – all das entsteht nicht durch große Entscheidungen, sondern durch kleine Signale im täglichen Miteinander.
Genau deshalb lässt sich Führung nur begrenzt über Modelle lernen. Sie entsteht in der Praxis und im Verhalten, in der Kommunikation und in der Wirkung auf andere.
Was ich an meiner Arbeit bis heute liebe, ist der Moment, in dem Führungskräfte beginnen, ihre eigene Wirkung bewusster wahrzunehmen. Wenn sichtbar wird, warum bestimmte Situationen im Team entstehen und wie sie aktiv gestaltet werden können.
Diese Momente von Klarheit sind der Ausgangspunkt für echte Entwicklung.
In meiner Arbeit verbinde ich fundierte Leadership-Entwicklung mit erfahrungsbasiertem Lernen.
Führung lässt sich nicht allein über Modelle verstehen. Entscheidend ist, wie sich Verhalten im Alltag auswirkt: in der Kommunikation mit dem Team, in Konfliktsituationen oder bei wichtigen Entscheidungen.
Deshalb arbeite ich mit einem Ansatz, der Reflexion, konkrete Führungssituationen und praktische Erfahrungen miteinander verbindet.
Ein Teil der Arbeit findet in klassischen Coaching- und Trainingsformaten im Seminarraum statt. Ein anderer Teil in der pferdegestützten Arbeit, die Führungswirkung unmittelbar sichtbar macht.
Diese Kombination ermöglicht Führungskräften, ihre eigene Wirkung klarer zu erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Im Laufe meiner beruflichen Entwicklung habe ich selbst erlebt, was passiert, wenn Selbstführung zu kurz kommt und Leistungsbereitschaft dauerhaft über die eigenen Grenzen hinausgeht.
Diese Erfahrung hat meinen Blick auf Leadership nachhaltig verändert.
Mir wurde klar, dass gute Führung nicht nur bedeutet, Verantwortung für andere zu übernehmen, sondern auch für sich selbst.
Führungskräfte, die ihre eigenen Grenzen, Muster und Wirkung verstehen, führen klarer, treffen bewusstere Entscheidungen und schaffen ein Umfeld, in dem Teams langfristig leistungsfähig bleiben.
Diese Erkenntnis prägt meine Arbeit bis heute.
Pferde reagieren unmittelbar auf Körpersprache, Klarheit und innere Haltung.
Sie folgen keiner Rolle und keiner Hierarchie, sondern ausschließlich dem Verhalten eines Menschen im Moment.
Dadurch entsteht ein ehrliches Feedback, das in klassischen Trainings und insbesondere im Führungsalltag oft verborgen bleibt.
Was im klassischen Kontext in vielen Gesprächen analysiert werden muss, wird im Zusammenspiel mit Pferden in wenigen Momenten sichtbar:
Diese Erkenntnisse bilden eine kraftvolle Grundlage für nachhaltige Entwicklung.
Ich begleite Führungskräfte und Organisationen in der Entwicklung wirksamer Leadership-Kompetenzen.
In den Programmen von Flowing Leadership arbeiten wir daran,
die eigene Führungswirkung bewusster wahrzunehmen
klarer zu kommunizieren
Konflikte konstruktiv zu lösen
Denn gute Führung entsteht nicht durch Titel oder Positionen, sondern durch Klarheit, Haltung und das Verhalten im Alltag.